{"id":4710,"date":"2026-07-20T23:15:22","date_gmt":"2026-07-20T21:15:22","guid":{"rendered":"https:\/\/olga-mos.com\/?p=4710"},"modified":"2026-07-20T23:15:50","modified_gmt":"2026-07-20T21:15:50","slug":"landschaft-als-erlebnismalerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/olga-mos.com\/en\/landschaft-als-erlebnismalerei\/","title":{"rendered":"Landschaft als Erlebnismalerei"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Urszula Usakowska-Wolff<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Landschaft ist ihre Leidenschaft: Olga Mo\u015f nimmt sie in sich auf, verarbeitet sie mental und emotional so lange, bis sie das Gesehene und Erlebte in ein Bild transformieren kann. Ihre harmonischen und zugleich dynamischen Gem\u00e4lde sind keine Abbilder der Natur. Sie dr\u00fccken vielmehr ihre Emotionen, Erlebnisse, Erinnerungen, Fantasien und Tr\u00e4ume aus. Sie muten wie eine Br\u00fccke an, die Olgas innere Welt mit der Au\u00dfenwelt verbindet. Bei der Fertigung ihrer Gem\u00e4lde l\u00e4sst sie der Vorstellungskraft und dem Zufall freien Lauf. Die Malerei ist f\u00fcr sie eine Reise, bestimmt durch Bewegung, Ver\u00e4nderung, Umwandlung und Verwandlung, das hei\u00dft: durch Erfahrung. Beim Malen kommt die Zeit zum Vorschein. Eine Zeit, die zwar verdinglicht wird, doch weiterhin ungreifbar bleibt, denn Zeit ist Bewegung \u2013 und in der Bewegung liegt die Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Olga Mo\u015f ist eine K\u00fcnstlerin, der es gelingt, dem altehrw\u00fcrdigen Genre der Landschaftsmalerei neuen Glanz und Ausdruck zu verleihen. Landschaft ist sowohl das, was uns umgibt, als auch das, was sich in unserem Inneren verbirgt, und nur darauf wartet, durch ein Ereignis, eine Erinnerung oder ein D\u00e9j\u00e0-vu nach au\u00dfen zu dringen. Landschaft ist auch die Beziehung zwischen einzelnen Punkten, das Verh\u00e4ltnis zwischen Wasser und Farben, die Tatsache, dass sie sich mischen oder auch nicht, ihre Transparenz, Durchl\u00e4ssigkeit und Best\u00e4ndigkeit. Landschaft ist die M\u00f6glichkeit, immer etwas Neues zu entdecken und sich wie ein Kind dar\u00fcber zu freuen. Landschaft ist nichts anderes als Erlebnismalerei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die harmonischen, energiegeladenen und zugleich meditativen pastellfarbenen Bilder mit vielen wei\u00dfen Fl\u00e4chen von Olga Mo\u015f scheinen sich von den W\u00e4nden zu l\u00f6sen und in der Luft zu schweben. Ihre Ausstellungen gleichen In-situ-Installationen, in denen sie Architektur, Interieurs, den Genius Loci und das Publikum miteinbezieht. Die Betrachtenden gehen an ihren horizontalen Gem\u00e4lden entlang und haben den Eindruck, sie sowohl aus der Vogelperspektive als auch durch die Front- oder Seitenscheibe eines Fahrzeugs zu sehen. Ihre Schatten verschaffen den Landschaften eine verbl\u00fcffende Plastizit\u00e4t und Dynamik. Die farbigen Flecken, Tupfer und Linien verwandeln sich beim Besichtigen Step by Step in Reliefs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMit der Bewegung tauchen Erinnerungen auf. Nicht als Bilder, sondern als Spuren, Richtungen, Farbe, \u00dcberg\u00e4nge. Landschaft stellt sich nicht dar, sie ereignet sich wie von selbst \u2013 in der Bewegung, in der Farbe, in der Fl\u00e4che.\u201c, schreibt Olga Mo\u015f in ihrem Poem \u201eWie von selbst\u201c. Die K\u00fcnstlerin malt keine konkreten Orte, keine wirklichen Landschaften, sondern Eindr\u00fccke, die sie in ihrem Ged\u00e4chtnis speichert und sie dann auf Leinwand oder andere Bildtr\u00e4ger intuitiv \u00fcbertr\u00e4gt. Was sie bewegt, ist die Frage danach, welchen Einfluss die aus der Umgebung resultierende Herkunft auf die Identit\u00e4t hat, wenn man immer wieder gezwungen ist, seinen Wohnort zu verlassen. Und das f\u00fchrt h\u00e4ufig zur Entstehung und Entwicklung einer fluiden Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit ihrer fr\u00fchen Kindheit ist das Leben von Olga Mo\u015f vom Aufwachsen zwischen zwei L\u00e4ndern, h\u00e4ufigen Ortswechseln und der Erkundung neuer R\u00e4ume gepr\u00e4gt. Die 1986 in der rum\u00e4nischen Industriestadt Re\u0219i\u021ba im Banater Gebirge geborene K\u00fcnstlerin verbrachte ihre ersten Lebensjahre zun\u00e4chst gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem \u00e4lteren Bruder in einem Wohnblock in Re\u0219i\u021ba. Anfang 1989 flohen ihre Eltern vor der rum\u00e4nischen Diktatur nach Deutschland. Olga und ihr Bruder blieben bis 1990 bei ihrer Gro\u00dfmutter, deren Haus am Stadtrand unmittelbar an den Banater Wald grenzte. Nach der rum\u00e4nischen Revolution konnten sie zu ihren Eltern nach Deutschland nachreisen. Zuerst wohnte Olga in Obergriesbach, einem kleinen Dorf in Schwaben. Dort fand ihr Vater eine Anstellung bei einem K\u00fcnstler.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Landschaft, Herkunft und Identit\u00e4t sind nicht nur durch ihre eigene Biografie gepr\u00e4gt, sondern auch durch die Geschichte ihrer Familie. Die Erfahrungen ihrer Eltern unter der rum\u00e4nischen Diktatur sowie die damit verbundene Unsicherheit, Trennung, Flucht und Grenz\u00fcberschreitung haben sich auch in die Wahrnehmung der nachfolgenden Generation eingeschrieben und beeinflussen die k\u00fcnstlerische Arbeit von Olga Mo\u015f bis heute.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer Ausbildung im sozialen Bereich holte Olga ihr Abitur am Bayernkolleg Augsburg nach. Anschlie\u00dfend studierte sie Erziehungswissenschaft und Kunstp\u00e4dagogik mit Schwerpunkt Landschaftsmalerei an der Universit\u00e4t Augsburg. Nach ihrem Studienabschluss plante sie zun\u00e4chst eine Promotion im Bereich der Kreativit\u00e4tsforschung. Mit dem Umzug nach Berlin entschied sie sich jedoch f\u00fcr einen anderen Weg und nahm von 2017 bis 2018 am Gaststudium \u201eK\u00fcnstlerisches Arbeiten im Kontext gesellschaftlicher Entwicklung\u201c an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin teil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von 2018 bis 2019 absolvierte sie einen Erasmus-Aufenthalt in Bukarest, den sie nutzte, um sich mit ihrer rum\u00e4nischen Herkunft, der Geschichte und Kultur des Landes sowie der rum\u00e4nischen Sprache auseinanderzusetzen. 2023 erwarb sie den Master of Fine Arts in Malerei und Zeichnung an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Hamburg in der Klasse von Jorinde Voigt. Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien bedacht. Seit 2016 stellt sie ihre Bilder in Personalen und Gruppenschauen in und au\u00dferhalb von Deutschland aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit ist Olga Mo\u015f seit \u00fcber zehn Jahren als Kunstp\u00e4dagogin und Sozialarbeiterin unter anderem in der Gefl\u00fcchteten-, Kinder- und Jugendhilfe in Berlin, Augsburg, Hamburg und Bukarest t\u00e4tig. Ihre mannigfaltigen sozialen Aktivit\u00e4ten sind kein Zufall: Es ist Olgas bewusste Entscheidung, denn sie tr\u00e4gt dazu bei, dass sie als Malerin den Bezug zur Wirklichkeit nicht verliert und sich nicht darauf beschr\u00e4nkt, im Elfenbeinturm eine Kunst um der Kunst willen zu schaffen. So lernt sie das Leben in allen seinen Facetten kennen: als eine Landschaft mit H\u00f6hen und Tiefen, Licht- und Schattenseiten, Freud und Leid, Dynamik und Stillstand, der auch eine Art der Bewegung ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr Medium ist die Farbe, die, wie sie sagt, schon immer ihre Obsession war und der sie alle anderen \u00e4sthetischen Prinzipien unterordnet. Sie tr\u00e4gt die Farben an einigen Stellen des Malgrunds dick und pastos, an anderen stark verd\u00fcnnt in mehreren Schichten auf, sodass ihre Landschaften zugleich opulent und beschwingt erscheinen. Sie l\u00e4sst die Farben \u00fcber den Bildrand flie\u00dfen, wodurch sie ihren Gem\u00e4lden skulpturale Eigenschaften verleiht. Es ist kein Zufall, dass ihre Gem\u00e4lde wie farbenpr\u00e4chtige Environments aussehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Olgas expressive und meist spontane Malweise folgt einem stringenten Konzept. Sie untersucht die Wechselwirkung zwischen Form, Farbe und Raum, das hei\u00dft, wie Objekte in unterschiedlichen Umgebungen und Positionen ihr Erscheinungsbild radikal ver\u00e4ndern. In ihrer Malerei lotet Olga Mo\u0219 die Bildgrenzen und die Zusammenh\u00e4nge zwischen Bildraum und Raum, Dynamik und Statik aus. Die richtigen Farben f\u00fcr Rhythmen, Takte und Kl\u00e4nge zu finden, ist das, was sie aktuell besch\u00e4ftigt. Auf ihren Bildern bringt Olga Mo\u0219 amorphe Massen zum Tanzen \u2013 und h\u00e4lt ihre Bewegung fest, um zu zeigen, wie sch\u00f6n der Augenblick verweilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Olga Mo\u015f entwickelt ihre Landschaftsbilder in einem langwierigen Prozess, an dessen Anfang die Wahl des Formats, der Farbe, der Bewegungsart und des Materials, also der Bildtr\u00e4ger und der Malutensilien steht. Der Malvorgang ist ein performativer, k\u00f6rperlicher, spontaner und intuitiver Akt, der an die Action Painting erinnert. Die K\u00fcnstlerin benutzt keine Skizzen oder Entw\u00fcrfe, sie verzichtet bewusst auf Staffeleien. Die auf dem Boden liegenden wei\u00dfen Leinw\u00e4nde, Papier- oder Segeltuchbahnen begie\u00dft sie mit Farben, die stark mit Wasser verd\u00fcnnt werden und durch die sich Linien schl\u00e4ngeln. Wohlgemerkt ist Linie in Olgas Malerei kein Ornament. Da sie ihre k\u00fcnstlerische Laufbahn als Zeichnerin begann, ist die Linie mit der Zeit f\u00fcr sie immer wichtiger geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Linien dienen Olga als Umriss des Gemalten, kreuzen sich, dr\u00fccken Bewegung aus. Sie gehen \u00fcber die Farbe, Wachsmalkreide oder \u00d6lkreide und grenzen die Felder ab, wobei die Farbe innerhalb der Felder bleibt. So entstehen fast ohne Zutun der K\u00fcnstlerin tempor\u00e4re und zugleich fortw\u00e4hrende, fantastische Landschaftsgebilde, die in der ersten Phase das Werk der dinglichen Welt sind und die durch minimale Interventionen der K\u00fcnstlerin, durch ihre Bewegung und Gestik, Ger\u00e4usche des auf die Bildtr\u00e4ger gegossenen Wassers und der Pinselstriche zustande kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Trocknen \u00fcbernimmt dann Olga Mo\u015f die Kontrolle und bringt sie in die von ihr angestrebte Form. Sie transformiert die wie von alleine entstehenden Malereien so, dass sich darin ihr Selbst, ihre bewussten und unbewussten Fantasien, Spuren ihrer Erinnerungen, Tr\u00e4ume und ihre Umgebung spiegeln. Sie arbeitet in Serien und liebt das Monumentale, das aber nicht erdr\u00fcckend, sondern fragil wirkt. Ihre gro\u00dfformatigen Bilder erlauben es ihr und den Betrachtenden, mit den K\u00f6rpern in sie einzutauchen und sie gleichzeitig von au\u00dfen zu betrachten. Diese doppelte Perspektive zeigt, wie wir die Welt sehen, wie wir uns in ihr verlieren und wiederfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor den Performances, die ein Teil ihrer Ausstellungen sind, bittet sie das Publikum, auf Zetteln seine W\u00fcnsche hinsichtlich des entstehenden Bildes aufzuschreiben und l\u00e4sst sie in den Arbeitsprozess einflie\u00dfen. Da Olga Mo\u015f Aikid\u014d trainiert, wirken ihre performativen Aktionen wie Meditation in Bewegung. Die Gestik der K\u00fcnstlerin ist weder hektisch noch ausufernd. Im Gegenteil: Sie strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, schafft eine entspannte Atmosph\u00e4re, die sich auf die Betrachtenden und dann auf die fertigen Werke \u00fcbertr\u00e4gt. Sie sind ausgewogen und voller positiver Energie, von der man sich gern anstecken l\u00e4sst. Weil sie h\u00e4ufig von einer Soundinstallation begleitet werden, verwandeln sie sich in einzigartige Bild- und Klanglandschaften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Besch\u00e4ftigung mit den Landschaften, an denen die K\u00fcnstlerin auf ihrer Reise durch die gro\u00dfe und kleine Welt vorbeizieht, ist keine Flucht vor der Realit\u00e4t. Es ist ein Versuch, die grenzenlose Sch\u00f6nheit der Natur darzustellen, bevor sie von den Menschen noch mehr oder unwiderruflich zerst\u00f6rt wird. Olgas Landschaften sind keine Mahnung. Sie regen dazu an, \u00fcber die uns umgebende zerbrechliche Sch\u00f6nheit nachzudenken, sie zu verinnerlichen und darauf zu achten, dass sie m\u00f6glich intakt bleibt. Und in den heutigen ziemlich h\u00e4sslichen Zeiten die \u00c4sthetik in den Mittelpunkt der k\u00fcnstlerischen Arbeit zu stellen bedeutet: gegen den Zeitgeist zu schwimmen und Haltung zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Olga Mo\u015f bleibt sich treu: Heute wie fr\u00fcher in ihren pastosen reliefartigen Arbeiten lotet sie Bildgrenzen und Zusammenh\u00e4nge zwischen Bildraum und Raum, Dynamik und Statik, Natur und Kultur, Innen und Au\u00dfen, Ger\u00e4uschkulisse und Stille aus. Ihre gro\u00df- und kleinformatigen Bilder, eine Art Topografien oder Ged\u00e4chtniskarten, in denen h\u00e4ufig erotische Symbole auftauchen, wirken zugleich opulent, leicht und beschwingt. Olgas abstrakt-fig\u00fcrliche, biomorphe, ornamentale und expressive Malerei folgt einem stringenten Konzept. Sie untersucht die Wechselwirkung zwischen Form, Farbe und Raum und offenbart, dass Objekte in unterschiedlichen Umgebungen und Positionen ihr Erscheinungsbild radikal ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAn zwei Orten, beide am Waldrand, Hunderte Kilometer voneinander entfernt, wache ich auf\u201c, schreibt Olga in ihrem Artist Statement. \u201eIm Auto bewege ich mich \u00fcber drei Grenzen. Wolken schl\u00e4ngeln sich um hohe Berge, schmiegen sich an. Boden, Licht und B\u00e4ume wandeln sich. Staunend beobachte ich aus dem Autofenster die vorbeiflie\u00dfende Landschaft. Der Boden wird zum riesigen Spielfeld. Der Horizont bleibt eine langgezogene Linie, die ich nicht greifen kann. [\u2026] Herkunft und Identit\u00e4t sind f\u00fcr mich etwas Weites und Flie\u00dfendes, sich st\u00e4ndig Ver\u00e4nderndes. Malen und Zeichnen ist Bewegung und Transformation. Ich suche danach, harte Grenzen weich und flie\u00dfend werden zu lassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Olga Mo\u015f ist eine visuelle Poetin, ihre Kunst l\u00e4sst an \u00c9criture automatique denken. Das Eintauchen in das Universum dieser Malerin und ihre eigene Bildsprache f\u00fchrt zur Erkenntnis: Alles ist im Fluss und kann weder dargestellt, noch geplant oder erzwungen werden, weil es sich vor unseren Augen und in unserem Inneren stets ereignet. Deshalb muss es jedes Mal neu gestaltet und gezeigt werden. Olga tut das \u2013 und staunt dar\u00fcber immer wieder wie ein neugieriges Kind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Text <\/strong><strong>\u00a9<\/strong><strong> Urszula Usakowska-Wolff<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urszula Usakowska-Wolff Die Landschaft ist ihre Leidenschaft: Olga Mo\u015f nimmt sie in sich auf, verarbeitet sie mental und emotional so lange, bis sie das Gesehene und Erlebte in ein Bild transformieren kann. Ihre harmonischen und zugleich dynamischen Gem\u00e4lde sind keine Abbilder der Natur. Sie dr\u00fccken vielmehr ihre Emotionen, Erlebnisse, Erinnerungen, Fantasien und Tr\u00e4ume aus. 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