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Die Beständigkeit der Unbeständigkeit, als Verflechtung von Innerem und Äußerem, in der das Wesentliche zum Vorschein kommt – ein Band zwischen den Widersprüchen. Es beruht auf der gegenseitigen Abhängigkeit. Das Gleiche wird zum Ungleichen – das Ungleiche zum Gleichen. Eine Dynamik – ein Strom, eine Bewegung. Es werden Spannungen erzeugt, die ein geladenes Feld verdichten, zu Einheiten werden, erneut in Vielheiten zerfallen und dennoch verbunden bleiben.

Die sinnliche Wahrnehmung, als von den Sinnen gelieferte Gewissheit, erweist sich als unzureichendes Fundament. Die Unnachgiebigkeit der sinnlichen Welt besteht neben der Bewegung der Wahrnehmung. Verwurzelt in Linien, die sich wie ein Geäst dazwischen bilden. In der Begegnung bilden sich Knotenpunkte, die ein Selbstbewusstsein entstehen lassen.

Erkenntnisse zeigen sich als momentane Eroberungen. Es ergeben sich Beständigkeiten die ein Meer – ein Weltmeer der Unbeständigkeit eröffnen. Wird das gefundene Bild erneut angesehen – die Welt erneut angesehen …