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_____Bildgrenzen_____

Ein Grenzgang zwischen Wandel und Statik.

Auf jeden Fall: Keine Illusion!?!

Die Reihe „Bildgrenzen“ stellt die „Innen- und Außenwelt“ von Bilden in Frage. „Bildgrenzen“ dienen der Abgrenzung von der Umgebung, der Abhebung, der Strukturierung. Die Bildfläche ist durch Grenzen und dem Bildträger definiert. Die Formen scheinen in dieser Reihe hinauszureichen. Das Bild öffnet sich zu den Bildrändern. Das Äußere, der Betrachter und die Betrachtung werden in Frage gestellt.

Erst durch Betrachtung und subjektive Wahrnehmung wird das Bildwerk verwirklicht. Differenzen, Kontraste und Verschiedenheiten prägen die subjektive Wahrnehmung und sind daher nicht nur eine künstlerische Beschäftigung mit Farbe auf Träger, sondern Teil unserer inneren und äußeren Realität. Hierbei sind individuelle, imaginäre aber auch kulturelle Grenzen von Bedeutung.


Titel: Rotlich (Acryl/Öl auf Leinwand 100cm x 70cm)

Grenzen sind Voraussetzung des Wahrnehmens. Eine Grenze im Allgemeinen ist eine definierte oder gedachte Linie, die eine Unterscheidung ermöglicht. Innere Grenzen – innere Unterscheidungen prägen unsere subjektive Wahrnehmung.
Wesentlich bei der Reihe „Bildgrenzen“ ist die Farbe Rot, die als männliche und dynamische Farbe, der Farbe Rosa und Pink gegenübergestellt wird, die durch kulturellen Wandel ihre weibliche Zuordnung erhielt. Subjektive Wahrnehmung und kulturelle Prägung zeigen sich hier als relativer Zusammenhang.


Titel: Mädchen (Acryl/Öl auf Leinwand 50cm x 150cm)

Titel: Pink (Acryl/Öl auf Leinwand 50cm x 150cm)

Titel: Mann (Acryl/Öl auf Leinwand 70cm x 100cm)